Team-Test / Begleithundeprüfung

 

Der Team-Test

Beim Team-Test sollen Hundeführer und Hund auf alle möglichen Alltagssituationen vorbereitet werden. Zunächst wird auf dem Vereinsgelände geübt und später wird der Hund an verschiedene Situationen außerhalb des Platzes herangeführt. Bei der Prüfung müssen folgende Übungen absolviert werden:

  • Leinenführigkeit
  • Freifolge
  • Sitzübung
  • Platzmachen mit Herankommen
  • Anbinden des Hundes
  • Unbefangenheit des Hundes gegenüber Fahrzeugen und Personen
  • Begegnungsverkehr mit 2 bis 3 Personen; dem Rad- oder Mopedfahrer und dem Jogger
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    Beim Team-Test werden die letzten 3 Punkte stärker gewertet. Der Team-Test endet mit einer Abschlussprüfung und die Sozialverträglichkeit des Hundes wird per Urkunde bescheinigt. Um an einer Prüfung teilnehmen zu können muß der Hund mindestens 12 Monate alt sein. Eine Mitgliedschaft in einem DVG-Verein ist nicht notwendig.

    ACHTUNG: ab Januar 2012 gibt es eine neue PO

     

    Begleithundprüfung mit Verhaltenstest

    Die Begleithundprüfung (BH) oder auch Begleithundeprüfung ist in allen Vereinen des VDH eine Grundprüfung, in der der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit (z. B. beim Zusammentreffen mit Fußgängern, Joggern und Radfahrern) geprüft wird.
     
    Diese Prüfung ist Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport wie z.B. Agility, Obedience, VPG, Turnierhundesport (THS) oder Fährtenarbeit FH). Sie besteht aus zwei Teilen: einem Teil auf dem Übungsplatz (Unterordnung) und einer Prüfung in Verkehr/Öffentlichkeit. Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes (Unbefangenheitsprobe/Wesenstest), die auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird. Hunde mit Wesensmängeln werden sofort disqualifiziert.
     
    Das Mindestalter des Hundes für Prüfungen beträgt 15 Monate. Eine Mitgliedschaft in einem Verein ist Vorraussetuzung um die BH/VT ablegen zu können. Vor Prüfungsbeginn muss der Hundeführer einen Sachkundenachweis erbracht haben. Der Nachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung. Die gesamte Prüfung muss ohne Hilfsmittel wie Leckerlies, Spielzeug zum Locken und Stachelhalsband abgelegt werden. Der Hund muss ein einfaches einreihiges, locker anliegendes Kettenhalsband, das nicht auf Zug eingestellt ist, tragen oder an einem Brustgeschirr ohne weitere Schnallungen geführt werden. Jeder Hund, der vorgeführt werden soll, muss gechipt oder tätowiert sein. Dies dient der eindeutigen Feststellung der Identität des Hundes.
     
    Die Prüfung im Unterordnungsteil (auf dem Übungsplatz) erfolgt nach einem festgelegten Schema. Gefordert wird Fußgehen mit und ohne Leine, Durchgehen einer Menschengruppe, Sitzübung und Platzübung. Eingefügt sind Wendungen, Tempowechsel und Anhalten. Außerdem muss der Hund, während ein anderes Mensch/Hund-Team seinen Unterordnungsteil absolviert, unangeleint in einer Entfernung von 30 Schritt zu seinem Hundeführer abliegen.
     
    Nach bestandenem Unterordnungsteil wird außerhalb des Hundeplatzes das sichere und freundliche Verhalten des Hunds gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern (Radfahrer, Spaziergänger, Jogger, etc.) und anderen Hunden überprüft.